HEILIGES KLOSTER DER VERKÜNDIGUNG DER GOTTESMUTTER – SKOPELOS
Mit einer befestigten Erscheinung, die in anderen Klosteranlagen unüblich ist, befindet sich das berühmte Kloster der Verkündigung der Gottesmutter, gebaut an einer schwer zugänglichen Seite der Schlucht „gegenüber der Siedlung Skopelos auf den hohen Bergen“ (P. Lazaridis).
Betritt man den Hof durch den Eingang auf der Nordwestseite, sieht der Besucher links die Kapelle des Heiligen Nikolaus, rechts die Küche, das Refektorium, die Zellen und das Katholikon, in Form von eingetragenen Kreuzquaternien mit Kuppeln, aber ohne Narthex.
Die Türpfosten des Katholikon, südlich und westlich, sind aus Marmor mit reich verziertem Pflanzenrelief. Sie weisen Ähnlichkeiten mit den Türrahmen des Katholikon des Klosters des Heiligen Johannes des Vorläufers (Renovierung 1721) und der Pfarrkirche Panagia Faneromeni (1711) auf. Die drei Kirchen zeigen gemeinsame Elemente in ihren Türöffnungen wie die von Agios Konstantinos in Paroikia auf Paros, was darauf zurückzuführen ist, dass der Hieromönch Pachomios, Gründer der Faneromeni, von Paros stammte, wie eine kürzlich entdeckte Inschrift in der Evangelistria belegt: „Förderer Pachomios aus Paros“.
Beeindruckend und kunstvoll ist die Ikonostase des Katholikon sowie der Bischofsthron, Werke aus dem Jahr 1777.
Auch die erhaltenen Ikonen sind bemerkenswert, die erste ist die der Panagia „Pammakaristos“ aus dem 15.–16. Jahrhundert, „auf dem Thron sitzend mit silberner Krone, das Kind in Gold“ (K. Dapontes), der erste Wallfahrtsort und Zufluchtsort der Christen der Insel in allen Notlagen und Gelegenheiten.
Der Gründer des Klosters war der Vater von Kaisarios, Hatzistefanis Dapontes, als Zeichen der Dankbarkeit für seine wundersame Rettung aus einer Gefahr, im Jahr 1712.
Es bewahrt kostbare Reliquien der Heiligen Pelagia, Georg und weiterer anonymer Heiliger.
Festtag: Verkündigung der Gottesmutter (25. März).
Die Aufgaben des Klosterrates werden gemäß N.D. 374/1947 „Über die Änderung und Ergänzung der kirchlichen Gesetze 326/1945 und 1144/1946 und Regelung bestimmter kirchlicher Angelegenheiten“ (Amtsblatt A.F. 163) vom Hochwürdigsten Archimandriten P. Alexios Papastamoulos (Mönch 1) wahrgenommen.
Telefon: 24240.22394.
Postadresse: 370 03 Skopelos.